[12. bis 14.März 2025]
Von Wellington nach Ruby Bay: Ein entspanntes Abenteuer auf der Südinsel
Heute Morgen wurden wir in unserem gemütlichen Bed & Breakfast bei Janice und Brent in Wellington geweckt. Der Tag begann früh, denn wir wollten die Fähre von Wellington nach Picton nehmen und somit die Südinsel Neuseelands erreichen. Um 5:30 Uhr klingelte der Wecker, und um 6:30 Uhr wartete schon ein leckeres Frühstück auf uns – zubereitet von unserer herzlichen Gastgeberin Janice, die uns mit Rührei, Toast und Kaffee verwöhnte. Beim Frühstück hatten wir den perfekten Blick auf die Bucht, der Sonnenaufgang machte den Start in den Tag noch schöner.
Nach dem Frühstück machten wir uns pünktlich auf den Weg zum Hafen, um unser Auto auf der Fähre einzuchecken. Um 8:45 Uhr stachen wir dann pünktlich in See. Die Überfahrt von Wellington nach Picton dauert etwa 3,5 Stunden. Trotz der unruhigen See war die Überfahrt angenehm ruhig und eher unspektakulär – eine willkommene Abwechslung, um einfach zu entspannen und die Aussicht zu genießen.
In Picton angekommen, entschieden wir uns, nicht den Highway 1 zu nehmen, sondern die malerische Küstenstraße Queen Charlotte Drive entlang zu fahren. Die kurvige Serpentinenstraße bot fast durchgehend atemberaubende Ausblicke auf den Grove Arm, einen wunderschönen Fjord, der sich landeinwärts erstreckt. Wer während der Fahrt ein bisschen die Beine vertreten möchte, kann bei der Governors Bay Wanderung einen Stopp einlegen. Nach nur etwa 10 Minuten Wanderung gelangt man an einen Aussichtspunkt, der einen tollen Blick auf die Bucht bietet – perfekt für ein paar Fotos.
Nach dieser malerischen Fahrt erreichten wir schließlich unsere Unterkunft in Ruby Bay. Das B&B Mara ist einfach fantastisch – super modern eingerichtet, frisch renoviert und mit einem wunderschönen Garten, der die Unterkunft umgibt. Die Gastgeber Nicky und Jim sind unglaublich freundlich und haben uns sofort das Gefühl gegeben, willkommen zu sein. Wir freuen uns schon auf die nächsten drei Tage hier, bei denen uns sicherlich auch das leckere Frühstück und die ruhige Atmosphäre rund um das B&B noch mehr begeistern werden.
Zum Abendessen fuhren wir etwa 10 Minuten Richtung Nelson zu Anarchy’s Burgers – einer kleinen, aber feinen Adresse für alle Burger-Liebhaber. Hier gibt es saftige Burger, die wirklich jedes Herz höher schlagen lassen. Der perfekte Abschluss für einen ereignisreichen Tag, der uns von Wellington auf die Südinsel geführt hat.
Wir sind gespannt, was die kommenden Tage im Abel Tasman Nationalpark noch für uns bereithalten, aber dieser erste Eindruck von der Südinsel könnte kaum besser sein!
Unser erster Morgen im Abel Tasman Nationalpark: Ein unvergesslicher Start in die Wanderung
Der erste Morgen in unserer aktuellen Unterkunft begrüßte uns mit strahlendem Sonnenschein und einem köstlichen Frühstück, das uns unsere Gastgeber liebevoll zubereitet hatten. Wir konnten es kaum erwarten, den Tag zu beginnen und machten uns bereit für die Wanderung im ca. 35 Kilometer nördlich gelegenen Abel Tasman Nationalpark. Der Plan war klar: Der Abel Tasman Coast Track sollte unser heutiges Abenteuer sein, zumindest die ersten paar Kilometer.
Der Coast Track ist ein wahres Paradies für Wanderer. Die Strecke verläuft fast durchgehend mit atemberaubendem Meerblick in Richtung Norden und bietet ein einzigartiges Naturerlebnis. Der Weg ist gut begehbar und lediglich einige Abschnitte erfordern etwas mehr Kondition, doch die Schönheit der Landschaft entschädigt alle Mühen. Immer wieder führen kleine Abzweigungen zu malerischen, abgelegenen Stränden, die nur darauf warten, entdeckt zu werden. Es ist der perfekte Ort, um eine Pause einzulegen, die Füße ins kühle Wasser zu tauchen und die Ruhe des Parks zu genießen.
Die Vegetation hier erinnert an einen Dschungel – üppig, grün und exotisch. Besonders faszinierend sind die Vögel, die uns immer wieder begegnen: Die Wekaralle, eine flugunfähige neuseeländische Vogelart, läuft oft direkt vor uns über den Weg. Etwa so groß wie ein Huhn, zeigt sie keinerlei Scheu vor den Wanderern und kommt uns auf der Suche nach Futter immer wieder sehr nahe.
Auf dem Rückweg von unserer Tour legten wir noch einen kurzen Stopp im Café Marahau ein, das direkt am Beginn des Abel Tasman Tracks liegt. Ein heißer Kaffee und ein paar Minuten Entspannung – der perfekte Abschluss für unsere Wanderung. Danach machten wir uns auf den 45-minütigen Rückweg zur Unterkunft, wo wir den Tag nach einem leckeren Burger bei den Anarchy Burgers ausklingen ließen.
Ein Tag im Abel Tasman Nationalpark – Mit dem Wassertaxi und zu Fuß durch ein Paradies
Heute startete unser Tag früh – um 7 Uhr mit einem kleinen Frühstück, bevor wir uns auf den Weg Richtung Norden nach Kaiteriteri machten. Das kleine Dorf ist bekannt für seinen wunderschönen Strand und eine Vielzahl an Wassersportmöglichkeiten. Für uns war es jedoch vor allem der Ausgangspunkt für unser heutiges Abenteuer: eine Tour mit dem Wassertaxi entlang der Küste des Abel Tasman Nationalparks.
Um 9 Uhr legte unser Boot ab und brachte uns in einer zweistündigen Fahrt an der atemberaubenden Küste entlang bis nach Awarua. Während der Fahrt hatten wir bereits die Möglichkeit, die Schönheit des Nationalparks zu bestaunen – goldene Sandstrände, türkisblaues Wasser und dicht bewachsene Hügel, die sich entlang der Küste erstrecken und die ein oder andere Robbe auf den Warmen Felsen der Küste.
Awarua selbst ist eine der vielen malerischen Buchten des Abel Tasman Nationalparks. Da dieser unter Naturschutz steht, ist die Landschaft hier vollkommen unberührt. Die einzigen Anzeichen von Zivilisation sind die einfachen Campingplätze, die entlang des berühmten Abel Tasman Coast Tracks verteilt sind. Diese bieten kaum mehr als eine ebene Fläche für Zelte, fließendes Wasser und ein Plumpsklo – wer duschen möchte, muss sich mit einem Sprung in den Pazifik begnügen.
Von Awarua aus begann für uns der zweite Teil des Tages: eine Wanderung entlang der Küste zurück Richtung Süden. Geplant waren 8,8 km bis zur Medlands Bay, wo uns das Wassertaxi um 15:30 Uhr wieder einsammeln sollte. Tatsächlich zeigten unsere GPS-Uhren am Ende jedoch fast 12 km an – eine kleine Überraschung, die man im Hinterkopf behalten sollte, wenn man längere Pausen einplant.
Der Weg führte uns durch dichten, fast dschungelartigen Wald, in dem die Vegetation noch einmal besonders üppig und grün wirkte. Immer wieder öffneten sich atemberaubende Ausblicke auf kleine, versteckte Buchten mit goldfarbenen Stränden. Diese Mischung aus dichtem Wald und traumhafter Küstenlandschaft machte die Wanderung zu einem echten Highlight.
Wer eine Pause einlegen möchte, sollte diese definitiv an einem der zahlreichen kleinen Strände einlegen und den Blick auf das Meer genießen.
Zurück nach Kaiteriteri und Entspannung nach einem aktiven Tag
Pünktlich um 15:30 Uhr wurden wir an der Medlands Bay vom Wassertaxi abgeholt und fuhren zurück nach Kaiteriteri. Von dort aus ging es noch kurz zur Tankstelle, in den Supermarkt und schließlich zum Abendessen, bevor wir den Tag mit einer wohlverdienten heißen Dusche in unserer Unterkunft ausklingen ließen.
Morgen führt uns unsere Reise weiter nach Kaikōura an der Ostküste der Südinsel – wir sind gespannt, was uns dort erwartet!





















