Tag 1-2 [Auckland]

[03. bis 04.März 2025] Von Frankfurt nach Auckland: Eine Reise ans andere Ende der Welt. Unsere Reise begann am Samstagmittag, als wir am Frankfurter Flughafen eincheckten – voller Vorfreude, aber auch mit Respekt vor der langen Flugzeit. Unsere Route führte uns über Doha nach Auckland, mit insgesamt 22 Stunden in der Luft. Ein echter Langstreckenmarathon!

Der erste Flug nach Doha war noch relativ entspannt – knapp sechs Stunden, ein bisschen Essen, ein Film, und schon landeten wir im riesigen Hamad International Airport. Die Wartezeit bis zum Anschlussflug verging schnell. Danach folgten 16 Stunden Nonstop von Doha nach Auckland. Mit de Herr der Ringe Trilogie, um sich auf die Landschaft Neuseelands einzustimmen und einer ordentlichen Mütze Schlaf konnten wir die Zeit ganz gut überstehen.

Am Montagmorgen, nach insgesamt über 30 Stunden Reisezeit inklusive Transit, landeten wir endlich in Auckland. Ein surreales Gefühl am anderen Ende der Welt zu sein und nicht weiter weg von zuhause zu sein, als es irgendwie möglich wäre. Nach der Passkontrolle und der Biosecurity – Wanderschuhe müssen sauber sein und man darf keine Lebensmittel einführen – fuhren wir direkt ins Abstract Hotel, unser Zuhause für die nächsten zwei Tage.

Statt uns einfach ins Bett zu werfen, entschieden wir uns nach einer ordentlichen Dusche den Tag zu nutzen – in der Hoffnung, den Jetlag schneller zu überwinden. Unser erstes Ziel: Mount Eden. Dieser erloschene Vulkan bietet nicht nur eine fantastische Aussicht auf die Skyline Aucklands, sondern auch eine perfekte Gelegenheit, frische Luft zu schnappen und die Beine nach dem langen Flug zu bewegen. Die kurze Wanderung hinauf war genau das Richtige, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Das Wetter begrüßte uns mit angenehmen 25 Grad, einer leichten Brise und angenehmen Wölkchen.

Von dort spazierten wir ins charmante Eden Village, ein kleines Viertel mit Cafés, Boutiquen und einer entspannten Atmosphäre. Im Ipress Café gönnten wir uns einen erstklassigen Cold Brew, der uns wieder etwas Leben einhauchte.

Zum Abschluss unseres ersten Tages wagten wir uns kulinarisch auf neues Terrain: malaysisches Essen im Sri Pinang. Wir hatten keine Ahnung, was uns erwartet, aber die satten Aromen und die perfekt gewürzten Currys machten das Dinner zu einem echten Highlight.

Nach über 40 Stunden Wachsein fielen wir schließlich ins Bett.

Zweiter Tag in Auckland: Ein Tag voller Entdeckungen

Unser zweiter Tag in Auckland begann mit einem köstlichen Frühstück im Hotel. Frisch gestärkt machten wir uns auf den Weg zum Tamaki Drive, wo uns der Bus sicher hinbrachte. Den Tamaki Drive entlang zu fahren, bot uns schon beim ersten Blick eine wunderschöne Aussicht auf das Meer. Natürlich war es ebenso ein Muss, die Temperatur des Wassers zu fühlen. Mit einer herrlichen Meeresbrise im Gesicht konnten wir hier einfach den Moment genießen.

Zurück am Anschluss nahmen wir das Wasser-Taxi nach Devonport, das uns in nur etwa 15 Minuten an das gegenüberliegend Ufer brachte. Devonport, ein charmanter kleiner Vorort von Auckland, begrüßte uns mit seinen idyllischen Straßen und historischen Gebäuden. Dort kehrten wir im Café Lily Eatery ein, wo wir uns mit einem guten Kaffee und einem köstlichen Stück Kuchen verwöhnten.

Nach der Kaffeepause ging es weiter auf den Maungauika, einen kleinen, aber markanten Hügel am Eingang des Hafens. Der Aufstieg war nicht allzu anspruchsvoll, und die Aussicht, die sich uns von oben bot, war einfach atemberaubend. Man konnte den ganzen Aucklander Hafen überblicken, und neben der beeindruckenden Kulisse entdeckten wir auch einige historische Bunker, die von der militärischen Vergangenheit der Stadt zeugten.

Zurück im Wasser-Taxi fuhren wir wieder nach Auckland und machten uns auf den Weg zur lebendigen Ponsonby Road. Diese Einkaufsstraße ist bekannt für ihre schicken Boutiquen, Cafés und Restaurants. Wir genossen es, einfach durch die Straßen zu bummeln und die Atmosphäre erleben. Den Abend ließen wir dann bei einer wirklich leckeren Pizza im Monkey Pizza ausklingen.