Tag 16-18 [Bangkok]

[12. – 14. März 2024] Unsere letzte Etappe brach an. Per Inlandsflug ging es mit Bangkok Airlines (relativ teuer für thailändische Verhältnisse 110€ pP) von Kho Samui zum Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok. Verrückt finde ich es, dass bei einem Flug von 1:15 Stunden tatsächlich warmes Essen serviert wurde. Von Flughafen kommt man günstig (ca. 3€ für 2 Personen) und schneller als mit dem Taxi in die City absolute Empfehlung.

Erst gegen Nachmittag kamen wir im Amara Bangkok Hotel (260 € für drei Tage mit Frühstück) an. Der Verkehr, die warme stickige Luft und die Geräuschkulisse von Bangkok überwältigte mich schon sehr. Umso mehr habe ich mich über das kleine Zimmer-Upgrade gefreut und den Ausblick über Bangkok aus dem Zimmer im 21. Stock.

Nach einer kurzen Verschnaufpause machten wir uns abends im Richtung China Town auf. Der Straßenzug inklusive Street-Food-Stände gilt als absolutes Highlight. In dem lebhaften Viertel gibt es viele Straßenmärkte und  kulinarischen Köstlichkeiten. Sehenswert ist es auf jeden Fall, aber für uns hat ein kurzer Abstecher in dem lauten und sehr vollen Straßenzug gereicht. Für ein Abendessen haben wir uns ein kleines chinesisches eher ruhiges Lokal in der Nähe gesucht. Viele Lokale haben Anfang der Woche allerdings geschlossen, sodass die Auswahl begrenzt ist.

Bangkoks Rooftop-Bars sind darüber hinaus berühmt für ihre atemberaubende Aussicht auf die Stadt, insbesondere bei Nacht. Wir konnten von Glück sagen, dass unser Hotel eine kleine aber feine Rooftop-Bar bieten konnte, in der wir bei einem kühlen Cocktail das Panorama genießen konnten und dem Lärm der Straße entfliehen konnten.


Am zweiten Tag in Bangkok wollten wir unbedingt den Wat Pho Tempel besichtigen. Angemessen – mit bedeckten Armen und Beinen – traten wir für 7,60 pP auf die Tempelanlage. Ich hatte mich ehrlicherweise immer gefragt, warum der berühmte liegende Buddha immer so ungünstig fotografiert wurde. Als wir die Halle betraten, wurde mir klar warum. Der Buddha ist derart groß, dass es so wirkt, als wäre das Gebäude im den Buddha gebaut worden. Der Buddha füllt den Raum gänzlich aus. Lediglich ein kleiner Rundgang bleibt den Besucher*innen, um sich ein Bild von ihm zu machen. Absolut beeindruckend.

Nicht so angenehm sind die Tuck-Tuck-Fahrer um die Tempelanlage, die einem ihre Fahrten unangenehm aufzwängen wollen. Eigentlich wollte ich gerne Tuck-Tuck fahren, aber dadurch ist mir die Lust vergangen. Wir ließen uns noch zu einem Spaziergang über den Amulettmarkt in der Nähe hinreißen, bevor wir ein Lokal fanden, dass uns das letzte und auch mit das beste Pad Thai auftischte. Für 3,50 € bekamen wir ein Mittag und ein Getränk – das Saneh Bangkok ist damit absolut empfehlenswert.

Die Eindrücke Bangkoks sind leider sehr voll, warm und aufgrund des starken Verkehrs extrem stickig. Der Ausklang unseres Urlaubs verbrachten wir – für uns eigentlich eher untypisch – in den Wänden des Hotels. Wir genossen noch ein Abendessen und einen letzten Cocktail über den Dächern von Bangkok, bevor am nächsten Tag der Flieger in Richtung Düsseldorf aufbrach.