[29. September 2024] Unsere Ziel des Tages: Nyksund. Schon beim Losfahren war das Wetter eher ungemütlich – regnerisch und windig, wie man es hier oben in Nordnorwegen zu dieser Jahreszeit erwarten kann. Die herrliche stürmische Landschaft hatte aber auch ihren Charme – zumindest wenn man im Auto mit Sitzheizung sitzt. Die Scheibenwischer liefen allerdings auf Hochtouren.
Nach einiger Zeit erreichten wir schließlich Nyksund, ein kleines Dorf, das einst verlassen war, aber heute zu neuem Leben erweckt wurde. Als wir aus dem Auto stiegen, merkten wir sofort, dass es zwar aufgehört hatte zu regnen, aber der Wind immer noch kräftig blies. Nyksund selbst ist ein malerischer Ort, der mit seinen bunten Holzhäusern und der abgeschiedenen Lage einen besonderen Charme ausstrahlt.
Der starke Wind hielt uns jedoch davon ab, eine geplante Wanderung auf den nahegelegenen Berg zu unternehmen, von dem aus man normalerweise eine grandiose Aussicht über das Dorf, das Meer und die umliegenden Inseln hat.
Nach unserem kurzen Abstecher in Nyksund machten wir uns schließlich auf den Weg nach Sortland. Die Fahrt dorthin war weniger stürmisch, und es blieb überwiegend trocken. Sortland, auch aufgrund der vielen blauen Häuser bekannt als „die blaue Stadt“, kann man aber lediglich als Stopp für eine Nacht empfehlen auch wenn das Hotel Scandic uns mit einem wundervollen Ausblick begrüßte.




