[30. September 2024] Heute ging es von Sortland in Richtung Süden nach Svolvær, einer kleinen Hafenstadt auf den Lofoten. Trotz des grauen Himmels und des immer wieder einsetzenden Regens war die Fahrt wunderschön Die Straße führte uns durch atemberaubende Landschaften mit schroffen Bergen und unzähligen Fjorden. So recht konnte man nicht erkennen wo die Berge aufhörten und das Meer anfing.
In Svolvær angekommen, entschieden wir uns, trotz des Wetters einen kleinen Stadtbummel zu machen. Eigentlich sollte heute eine Wanderung in Richtung Djevelporten auf dem Plan stehen. Aber der andauernde Regen ließ uns den Plan verwerfen.
Irgendwann lockte uns die Gemütlichkeit von Lauras Café, das wir auf dem Weg entdeckten. Perfekt, um dem Regen für eine Weile zu entfliehen. Drinnen duftete es nach frischem Kaffee und – noch besser – nach den typischen norwegischen Kanelsnurrer (Zimtschnecken). Die süßen, warmen Schnecken und der heiße Kaffee waren genau das Richtige, um sich aufzuwärmen und neue Energie zu tanken.
Nach der Pause ging es weiter zum Check-in in eine echte Rorbuer-Hütte, die wir für die Nacht gebucht hatten. Die Svinøya Rurbuer Hütten verteilen sich über eine kleine Insel direkt neben dem Stadtkern von Svolvaer. Ein herrliches kleines Dorf aus roten Häusschen. Die traditionellen Fischerhütten sind ein Traum: Zwar klein und rustikal doch mit allem Komfort ausgestattet, den man sich wünschen kann. Wir machten es uns direkt bequem, lasen ein wenig und genossen die heimelige Atmosphäre der Hütte – ein wundervolles Versteck an einem regnerischen Tag.
Am Abend hatten wir dann Lust auf ein besonderes kulinarisches Erlebnis und kehrten im Restaurant Bacalao ein, das für seine leckeren, landestypischen Gerichte bekannt ist. Hier probierten wir norwegischen Stockfisch, eine echte Spezialität der Lofoten, und einen deftigen Rentierburger. Beides war absolut köstlich und der perfekte Abschluss für diesen Tag.







